Internationaler Museumstag 2019

Hervorgehoben

Internationaler Museumstag 2019

Internationaler Museumstag

Auch die Gommansche Mühle in Sonsbeck öffnet am Internationalen Museumstag 19. Mai 2019 in der Zeit von 11:00-17:00 Uhr.  In der Mühle stellt der Verein für Denkmalpflege Sonsbeck e.V. eine Sammlung niederrheinischer Keramik aus, die Bezug nimmt auf 500 Jahre Töpfergeschichte in Sonsbeck. Nachgewiesen ist, dass seit mindestens 1514 in Sonsbeck das Töpferhandwerk betrieben wird, da sich in den Bauunterlagen der Nikolaikirche in Kalkar ein Hinweis auf die Lieferung der Fliesen aus Sonsbeck befindet. Seit dem letzten Jahr können nun auch restaurierte Sonsbecker Keramikerzeugnisse von historischen Sonsbecker Pottbäckern gezeigt werden. Bisher konnten nur durch einen heutigen Töpfer nachgetöpferte Prunkschüsseln ausgestellt werden und vielfach in Sonsbecker Gärten gefundene Scherben. Außerdem wurden die Infotafeln in der Mühle erneuert und auf den laufenden Stand gebracht. Es lohnt sich also, mal wieder in die Mühle zu kommen, die von vielen als unbekannter Geheimtipp in der Museumslandschaft des Niederrheins bezeichnet wird.

Für die Richtigkeit: Heinz-Peter Kamps, Vorsitzender Verein für Denkmalpflege e.V. Sonsbeck

Lebendiger Advent

Wie in den letzten Jahren beteiligt sich der Verein für Denkmalpflege Sonsbeck auch in diesem Jahr wieder an dem ökumenischen „lebendigen Adventskalender“.
Am Nikolausabend, Mittwoch, 5. Dezember 2018, um 18:00 Uhr, öffnet die Gommansche Mühle in Sonsbeck ihre Eingangspforte und lädt Eltern, Großeltern und Kinder ein, mit Adventsliedern, Gedichten und der Nikolausgeschichte, den heiligen Mann zu empfangen. Das Singen unterstützen Beate Leiers und Silke Jakobs mit ihren Akkordeons. Und der Nikolaus hat sicher für jedes Kind einen Weckmann  und vielleicht auch noch ein kleines  Geschenk. Eingeladen sind natürlich auch wieder die Flüchtlingsfamilien mit ihren Kindern, die in der Vergangenheit diese Einladung auch sehr gerne angenommen haben. Wir freuen uns auf euch!

Tag des GeoTops 2018

Tag des Geotops 2018
Geologische Wanderung in der Sonsbecker Schweiz

Schon traditionell beteiligt sich der Verein für Denkmalpflege Sonsbeck an dem jährlich stattfindenden Tag des Geotops, der landesweit durchgeführt wird. Am Sonntag, 16. Sept. 2018 ist um 14:00 Uhr Treffpunkt am Römerturm, Dassendaler Weg in Sonsbeck. Die Wanderung findet grundsätzlich bei jedem Wetter statt. Der GeoWanderweg ist im übrigen Bestandteil des GeoPark Ruhrgebiet und damit dessen westlichster Teil.
In bewährter Weise wird Bruno Gasthaus die Teilnehmer, die mit festem Schuhwerk und dem Wetter angepasster Kleidung ausgestattet sind, in ca. 2 Stunden durch das Sonsbecker Hügelland führen. Der GeoWanderweg Sonsbeck lässt die Sonsbecker Schweiz, wie die Hügellandschaft in aller typisch nieder-rheinischen Bescheidenheit genannt wird, zum Erlebnis werden. Auf einer Länge von 1,5 km erläutern sechs Schautafeln sowie Bohrprofile und typische Gesteine die erdgeschichtliche Entwicklung der Landschaft. Die Wanderung führt vom Römerturm über den Bögelschen Weg zum Aussichtsturm auf dem Dürsberg und über den im Jahre 2012 eröffneten Findlingsweg zum Ausgangspunkt zurück. Leider ist der Aussichtsturm gesperrt, aber dennoch ist von der Höhe die sehr schöne bogenförmige Struktur zu sehen, die den Endstand einer Gletscherzunge markiert und einen einmaligen Rundblick über weite Teile des Niederrheins ermöglicht. 
Der Verein für Denkmalpflege Sonsbeck hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte Sonsbecks zu erforschen und einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Ferner fördert er den Denkmalschutz und die Pflege von Naturdenkmalen. Daraufhin wurde die Idee eines Findlingsweges umgesetzt, einem Wanderer, der auf dem GeoWanderweg einen Eindruck vom tieferen Untergrund und der Struktur der Moränenlandschaft um Sonsbeck herum bekommt, am Ende des Weges die dort zusammengestellten Findlinge, die allesamt aus Ausgrabungen am Niederrhein stammen, zu zeigen und ihm damit einen abgerundeten Eindruck der Eiszeitlandschaft und der hier noch anzutreffenden Erscheinungen zu vermitteln. Zugleich erhält der GeoWanderweg dadurch den Charakter eines Rundweges.