Verabschiedung eines Vorstandsmitglieds

Hervorgehoben

Verabschiedung eines Vorstandsmitglieds

Verabschiedung_Michael

Verabschiedung_Michael

Der Vorstand des Vereins für Denkmalpflege Sonsbeck e. V. hatte Dr. Michael Knieriem und seine Frau Lisa, als Dankeschön für seine langjährige Vorstandsarbeit, zum Kaffee und Kuchen in ein Xantener Café eingeladen. Er hatte aus persönlichen Gründen gebeten, ihn aus seiner Vorstandsfunktion zu entlassen. Daher kam der Vorstand in seiner letzten Sitzung diesem Wunsch nach. „Dr. Knieriem war in den 14 Jahren, in denen er für unseren Verein im Vorstand tätig war, als Historiker eine große Hilfe bei der Aufarbeitung der Sonsbecker Geschichte“, so Heinz-Peter Kamps, „so war er federführend tätig bei der Bearbeitung des Projekts „Sonsbecker Höfenamen“ und bei der Erforschung der Sonsbecker Töpfergeschichte, die ihren Höhepunkt in der Edition des Buches „500 Jahre Pottbäckerei in Sonsbeck“ fand“. Selbstverständlich sei man dem Wunsch von Dr. Knieriem nachgekommen, wenn auch schweren Herzens. Als kleines Dankeschön überreichte der Vorsitzende den Druck einer Collage, mit Sonsbecker Wahrzeichen, von der Xantener Künstlerin Simone von Gelder-Tosses.   

Heinz-Peter Kamps
Vorsitzener

Nikolaus 2022

Der Nikolaus kommt

In den vergangenen Jahren hat sich der Verein für Denkmalpflege regelmäßig am „lebendigen Adventskalender“ der KFD St. Maria Magdalena Sonsbeck beteiligt. Der Nikolaus kam in die Gommansche Mühle und brachte den, mit Eltern und Großeltern, erschienenen Kindern einen Weckmann. Vorher aber wurde die Nikolausgeschichte erzählt, Lieder gesungen und auch Gedichte aufgesagt. 

Leider findet der „lebendige Adventskalender“ nicht mehr statt. Dennoch haben wir im Verein beschlossen, dass auch in diesem Jahr der Nikolaus kommen soll. Wegen der Enge in der Mühle wird das Erscheinen auf den Platz zwischen Mühle und Kastell verlegt. Für den Nikolausabend, 5. Dez. 2022 um 18:00 Uhr, laden wir die Kinder, die den Nikolaus begrüßen wollen, mit ihren Eltern und/oder Großeltern ein. Wir werden ein paar Lieder singen und zum Abschluss gibt es auch etwas Warmes zu trinken. Dafür sollte ein Trinkgefäß mitgebracht werden. 

Eingeladen sind, wie in den Vorjahren, auch die Flüchtlingsfamilien mit ihren Kindern.

Für den Verein für Denkmalpflege Sonsbeck e.V. 

Heinz-Peter Kamps
Vorsitzender
Tel. 02838/1500 oder
0152/32017742

Verleihung Landes-Heimat-Preis

„Heimaten in herausfordernder Zeit“
Sonderpreis geht an den Verein für Denkmalpflege Sonsbeck e.V.

Am 21. April 2022, erhielten Vertreter des Vereins für Denkmalpflege Sonsbeck e. V. im Heimatministerium in Düsseldorf eine Auszeichnung im Rahmen des diesjährigen Landesheimatpreises.  Ausgezeichnet wurden insgesamt 10 Vereine oder Projekte in ganz NRW, die aus über 220 örtlichen Siegern von einer Jury ausgewählt wurden. Heinz-Peter Kamps, Vorsitzender des Vereins, dazu: „Wir können stolz darauf sein, dass wir zu den Siegern in diesem Jahr gehören. Damit werden auf Landesebene die viele Arbeit und das besondere Engagement anerkannt.“ Bürgermeister Heiko Schmidt und Landrat Ingo Brohl nahmen ebenfalls an der Feierstunde teil, die von Staatssekretär Dr. Jan Heinisch geleitet wurde. Die Beschreibung des Projektes und die Jurybegründung ist beigefügt. Die Auszeichnung ist mit einem Geldbetrag von 2.000, – € verbunden.

Landes-Heimat-Preis Verleihung v. l. n. r.: René Schneider MdL,  Andre Verhoeven Verein für Denkmalpflege Sonsbeck VfD, Bürgermeister von Sonsbeck Heiko Schmidt, Thomas Grütters VfD, Christiane Grütters VfD, Ingo Brohl Landrat Kreis Wesel, David Riedel VfD, Heinz-Peter Kamps VfD, Staatssekretär Dr. Jan Heinisch
©MHKBG NRW 2022 / F. Berger

Ein Sonderpreis „Heimaten in herausfordernder Zeit“ geht an den Verein für Denkmalpflege Sonsbeck e.V. für das Projekt „75 + 1 Jahre Freiheit“

Projektbeschreibung: Das Pandemiegeschehen durchkreuzte zunächst die Pläne der Ehrenamtlichen des Vereins für Denkmalpflege Sonsbeck e.V. Ursprünglich war mit viel Engagement geplant und vorbereitet, eine aufwendige Ausstellung zum Thema „75 Jahre Frieden“ der Öffentlichkeit zu präsentieren. Authentische Bilder, einzigartige Exponate und Totenzettel, die das Ende des 2. Weltkriegs in Sonsbeck eindrücklich veranschaulichen sollten, ein Zeitzeugenfilm „Krieg in Sonsbeck“ – alles drohte der Pandemie zum Opfer zu fallen. Doch stattdessen erstellte der Verein kurzentschlossen, aber wohl überlegt in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit einen einzigartigen digitalen Adventskalender mit 24 Filmbeiträge mit Liedern, Gedichten, Rezepten und historischen Berichten, der die Bevölkerung zum Mitmachen einlud und große Resonanz im Internet mit über 50.000 Klicks erfuhr. Darüber hinaus regte „offline“ – eine Fotoposterausstellung in zwölf Sonsbecker Schaufenstern – zum „Spaziergang durch Sonsbeck – damals und heute“ an. Zeitgemäß wurde in den Sozialen Medien auf fünf Kurzfilme mit Heimatgeschichten aus der Zeit des Krieges aufmerksam gemacht. Schlussendlich trotzte man dann doch im Herbst 2021 der Pandemie die Ausstellung unter dem neuen Titel „75 + 1 Jahre Freiheit“ ab und zählte dabei über 1500 Besucherinnen und Besucher.

Jurybegründung: Das Interesse an Heimatgeschichte trotz der pandemiebedingten Einschränkungen nicht abreißen zu lassen, neue Kompetenzen zu entwickeln, die eigene Arbeitsweise neu auszurichten: All diesen Herausforderungen hat sich der Sonsbecker Verein für Denkmalpflege e.V. beispielhaft gestellt und dabei nicht nur die einzigartige Ortsgeschichte eindrücklich ins Internet gebracht, sondern auch die Gemeindebevölkerung angeregt, die Freude an Heimatgeschichte und Heimat-Geschichten im Netz zahlreich zu teilen. Spannende und originelle Ideen wie der digitale Adventskalender, Kurzfilme und eine Fotoposterausstellung in den örtlichen Schaufenstern ermöglichten es, Heimat-Geschichte in verschiedenen Formaten für alle Altersgruppen seriös, interessant und dabei leicht verständlich zu erzählen. Diese Erinnerungen wohnt auch ein Auftrag inne, der in Sonsbeck gelebt wird, wie die erfolgreiche Kooperation des Denkmalpflegevereins mit einem niederländischen Museum zeigt. Wer so umfang- und kenntnisreich Projekte in herausfordernder Zeit umsetzt, der hat wahrlich einen Heimat-Sonderpreis des Landes verdient.